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Die letzten Messungen am Quittenhaus. Heute war Besprechungstag, Andrea musste wissen, wie sie das Quittenhaus zeichnen soll. Bei den ersten Entwürfen sahen wir, welch ungeahnte Ausmasse das annehmen wird, wenn wir tatsächlich die ganzen Erker und Arkaden unterbringen wollen.

Mein banges Herz: “Das wird ja riesig!”
Andrea: “Man muss grosszügig planen, kleiner bauen kann man immer noch.”
Rolf: “Das Quittenhaus wird sowieso unser Untergang werden, dann können wir auch prachtvoll untergehen.”
Andrea zeichnet uns nun zwei Varianten für die Baueingabe. Sowohl die zweistöckige, auskragende, erkerversehene mit Arkade, (Rolf: “Denk an die Kathedralen, die wurden auch über Jahre hinweg gebaut.”) die so hoch wie das blaue Haus wird, als auch die ursprüngliche Idee, bei der wir nur alles bis auf die Höhe der bestehenden Mauern hochziehen und dann ein Dach drauf machen.

Ich hege den Verdacht, dass wir uns weder an die eine noch die andere Variante halten werden. Die dritte Variante ist dann die, die wir bauen.