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Das Dach ist fertig! Wir sind winterfest. Wolfgang und Joschi haben es heute morgen beendet. Ich arbeitete in der Nähe von Joschis Schieferplatten-Schneidmaschine, und konnte den Countdown live miterleben: “Nur noch zwei Platten breit.” “Das ist die vorletzte Platte.” “Das ist die allerletzte Platte!” Und er bimmelte mit der Essensglocke, während Wolfgang sie anbrachte. Danach standen und sassen wir alle ganz gerührt herum und guckten nach oben. Das Dach ist fertig.

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Ich wurde mit dem Zugang zum Turmzimmer beinahe zeitgleich fertig, die erste Etappe ist geschafft. Nun können wir anfangen zu spielen. Nach der Suppe startete ich einen Grossangriff, und habe nach vielen Wochen im Exil erfolgreich die Turmbaustelle zurück erobert. Ich musste den Müllhaufen erst mal eine Weile aufräumen, Joschi hat mir dabei geholfen.

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Nun habe ich mich eingerichtet, um die Gaube zu schliessen, das erste Fenster ist schon eingebaut. (Wir haben uns umentschieden, es sollen nun doch keine Türen sein an den Seiten.)

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Joschi hat derweil die Schäden am schon bestehenden Dach behoben:

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Und gleich drei Personen, Birgit, Sarah und Piter, sind damit beschäftigt, alles mit der dunklen Lasur einzustreichen. Sarah: “Warum streicht ihr eigentlich alles so dunkel?” “Als Schutz vor dem Wetter und zur Tarnung, dann sieht man sie nicht so gut. Weil das alles Schwarzbauten sind, ohne Baugenehmigung.” “Ihr streicht sie schwarz, weil es Schwarzbauten sind? Cool.” und strich fröhlich weiter.

Dominik hat uns heute verlassen. Und dieses Hoppeli mitgenommen:

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Es ist ein Krimi mit ungewissem Ende. Das Hoppeli wurde zwar gechipt und gegen Tollwut geimpft, aber eigentlich müsste das drei Wochen vor Reisebeginn geschehen sein. Das ist es nicht. Falls Dominik an der Schweizergrenze bei einer Stichprobe kontrolliert wird, muss dass arme Hoppeli noch für zwei Wochen in Quarantäne. Wir drücken alle die Daumen, dass Dominik nicht kontrolliert wird. Dominik: “Ich werde mich hinter eine suspekte Person einreihen, und hoffen, dass sie den rausnehmen, und mich durchwinken.” Morgen werden wir mehr wissen.